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Am 21. Dezember 2012 endet der Maya-Kalender und es gibt viele Menschen, die daran glauben, dass dies ein Zeichen ist, das die Erde untergeht. Viel Bücher, Artikel und Filme gibt es zu diesem Thema. Manche Informationen wirken auf mich sehr angstbesetzt und / oder Angst machend. Ich glaube, dass es einen Wandel gibt, der schon seit Monaten keimt. Die Menschen stehen auf und wollen sich nicht mehr unterdrücken lassen! Die aufgesetzten Masken vieler Führungskräfte fallen! Unwahrheiten werden sichtbar! Korruptionen kommen ans Tageslicht! … ein neues Bewusstsein erwacht. Und das – finde ich – ist mehr als überfällig. Die Natur leidet, viele Tiere leiden und auch viele Menschen empfinden ihr Leben eher als Last den als Glück. Es ist an der Zeit, dass wir diesen Planeten -friedlich- zu unserem Paradies machen … für Mensch und Tier.

Das Wirken der Natur zu erkennen, und zu erkennen, in welcher Beziehung das menschliche Wirken dazu stehen muss: das ist das Ziel.

Dschuang Dsi

Spannend finde ich, dass der Maya-Kalender am 21.12.2012 endet. Im keltischen Jahreskreis wird an diesem Datum Jul gefeiert (auch Yule geschrieben), die Wintersonnenwende.

Am 21. (22.) Dezember feiern wir Jul, die Wiedergeburt des Lichts

Dies ist die längste Nacht des Jahres, die Tage werden nun wieder länger. Die Natur erwacht. Das Rad des Lebens beginnt von Neuem sich zu drehen. Symbolisch werden an diesem Abend alle Feuer und Lichter im eigenen Heim gelöscht, um sie anschließend neu zu entzünden.

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich auch dieses Fest verändert und den modernen Zeiten angepasst. In alten Zeiten wurden Strohräder entzündet, die dann brennend die Hügel der umliegenden Ortschaften heruntergerollt wurden.

Auch unser Weihnachtsbaum hat seinen Ursprung in dieser uralten Tradition. Die Tanne als immergrüner Baum galt als „Baum des Lebens“. Er wurde mit Kerzen, getrockneten Früchten, kleinen Strohsternen (symbolisch für die einst großen brennenden Strohräder) und roten Bändern geschmückt. Diese roten Bänder waren ein Zeichen der Lebensfreude und des Wachstum.

Der heimische Altar wurde mit Mistel- und Tannenzweigen sowie Efeu festlich geschmückt. Pinie, Wacholder, Sandelholz und Rosmarin wurden als Räucherwerk entzündet, um das Heim zu reinigen und auf das neue Licht des kommenden Jahres vorzubereiten.

In einer Minute der Stille wurden Hoffnungen und Wünsche zum Ausdruck gebracht und Pläne für das kommende Jahr geschmiedet.

Was wäre ein Fest ohne Speise und Trank? … so wurden traditionell Nüsse, Früchtekuchen, Kümmelbrot, Enten- und Truthahnbraten verspeist und Eierpunsch, Glühwein und Kräutertees getrunken.

Der Mistelzweig als traditioneller Weihnachtsschmuck erfreut sich auch heute noch einer großen Beliebtheit. Eine fast magische Anziehungskraft übt dieses Wintergrün mit seinen weißen Beeren auf junge Menschen aus, die beflügelt durch ihre Fantasie, sich gerne unter diesem Zweig zu einem Kuss treffen. Doch Achtung, wenn keine Beeren mehr an dem Zweig vorhanden sind, dann ist Schluss mit der Küsserei 😉

Auch als Glücks- und Segensbringer hat sich die Mistel bis zum heutigen Tage in unserm Weihnachtsbrauchtum ihren Platz gesichert.

Themen an Jul

  • Der Kreislauf des Lebens
  • Die Angst lösen sich von Altem zu trennen, um das Neue annehmen zu können
  • Die Geburt des Lichts in uns
  • Selbststärkung
  • Die Angst vor der Dunkelheit lösen und die Stille, die die Dunkelheit mit sich bringt annehmen
  • Hoffnung

Farben zu Jul

Violett, Weiß & Schwarz, Gold & Silber, Grün, Rot und Braun

Edelsteine zu Jul

Moosachat, Onyx, Aventurin, Amethyst und Diamant

Jul-Räucherung

Zedernholz (Schutz & Stärke, Klärung des Geistes)

Zedernspitzen (Verbindung zwischen Körper & Geist)

Pinie (harmonisierend)

Rosmarin (Kraft zur bewussten Veränderung)

Lorbeer (Selbstbewusstsein, Negativität überwinden))

Wacholderspitzen (Zuversicht)

Zimt (Herzenswärme)

Das Essen zu Jul :

Spinat, Rotkohl, Maronen mit Rosenkohl und jedes Wintergemüse, Bratäpfel, Früchtekuchen, Lebkuchen, Nüsse

Getränke: Eierlikör, Irish Coffee, heißer gewürzter Wein

Ich wünsche euch ein lichtvolles Jul-Fest

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