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Lichtmess

Vierzig Tage nach Weihnachten, berechnet vom 25. Dezember, wird am 02. Februar eines jeden Jahres Mariä Lichtmess gefeiert. Der alte Name „Mariä Reinigung“ erinnert an den alten jüdischen Brauch, dass eine Frau 40 Tage lang als „unrein“ galt, wenn sie einen Sohn und 80 Tage lang, wenn sie ein Mädchen geboren hatte. Die Frauen mussten ein Reinigungsopfer in Form von ein oder zwei Tauben im Tempel darbringen, in besonderen Fällen erforderte es auch ein Schaf als Opfer.

Da Jesus nach alter Tradition als erstgeborener Sohn „Gottes Eigentum“ war, musste er ausgelöst werden. So wurde er von seinen irdischen Eltern Maria und Josef in den Tempel gebracht und vor Gott „dargestellt“. Hier begegneten sie dem frommen Simeon und der Prophetin Hannah, die in Jesus den „Erlöser Israels“ erkannten. „ …. denn meine Augen haben Deinen Heiland gesehen, den Du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht, zu erleuchten die Heiden und zum Preis Deines Volkes Israel ….“ (Lukas 2,21 – 40,1).

Christus selbst hat sich später als Licht der Welt bezeichnet.„Als Jesus ein andermal zu ihnen redete, sagte er: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh. 8,12)

Imbolc

Unsere keltischen Ahnen feierten zwischen dem 31. Januar und 02. Februar (es gibt hier leicht abweichende Zeitangaben) die Wiederkehr des Lichts und das Aufkeimen des Lebens, in Irland auch Imbolc (Lämmersäugen) genannt. Dieses Fest ist der irischen Göttin des Lichts und des Feuers „Brigid“ geweiht. Es ist die Zeit des Neuanfangs, der Reinigung und der Wandlung.

Sowohl an Lichtmess wie auch an Imbolc wird das „Licht“ gefeiert. Diese Feste mit ihren Ritualen bieten die Möglichkeit, uns an das Licht in uns und an das Licht in den Menschen um uns herum zu erinnern.

Das Feiern geht weiter mit der fünften Jahreszeit, auch Fastnacht, Fasnacht oder Fasching, in Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen Karneval genannt. Am 07. Februar´13 findet Altweiberfastnacht statt, in Köln als Wieverfastelovend bekannt. An diesem Tag sollten Männer besser keine Krawatten tragen.

Es ist an diesem Tag Brauch, dass Frauen den Männern die Krawatte als Symbol der männlichen Macht abschneiden. So laufen die Männer nur noch mit einem Krawattenstumpf herum, wofür sie mit einem Bützchen (Küsschen) entschädigt werden.(Quelle Wikipedia)

Rosenmontag am 11. Februar´13 ist der Haupt-Karnevalstag. In vielen Städten finden Rosenmontagszüge statt.

Am VeilchendienstagAbend, 12. Februar´13 wird der Nubbel verbrannt.

Der Nubbel – eine Strohpuppe – muss als Sündenbock für alle während der Karnevalszeit begangenen Verfehlungen herhalten. Durch seine Verbrennung trägt man die Schandtaten der letzten Wochen sowie symbolisch den Karneval zu Grabe, so der Volksglaube.

Karnevals-Priester, -Mönche oder -Nonnen halten Rückschau auf die närrischen Tage. In einer laut vorgetragenen Anklageschrift wird dem Nubbel die Schuld für vergangenes schändliche Treiben gegeben, die nur durch die feierliche Verbrennung getilgt werden kann. Mit der Verbrennung des Nubbels um Mitternacht endet das jecke Treiben bis zur Eröffnung der kommenden Session. (Quelle Köln.de)

Am Aschermittwoch 13. Februar´13 ist alles vorbei und die mit einem „Kater“ behafteten Karnevalsjecken kurieren ihren „dicken Kopf“ traditionell beim Fischessen.

Man soll die Feste feiern wie sie fallen …

 Ich wünsche euch viel Spaß

Von Herzen,

Monika

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