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Vor ein paar Tagen habe ich an einem Workshop zum Thema „kreatives Schreiben“ teilgenommen. Das war superspannend und hat mir – neben sehr viel Freude- eine Menge Impulse geschenkt.

Kurz vor Workshop-Ende sollten wir dann ein Gedicht schreiben … Stöhn, das ist überhaupt nicht meins! Der Gedanke an „Streiken“ und / oder vorher gehen, nistete sich blitzschnell in meinen Kopf ein.

Das neugierige kleine Mädchen in mir hat sich dann aber entschieden, es einmal auszuprobieren.

Unsere Dozentin legte uns dann ein Pantun vor. *Kopfkratz* was ist denn ein Pantun.

Das Pantun, auch Pantum, Pantoun, ist eine ursprünglich mündlich vorgetragene Strophenform in malaiischer Sprache. Schriftlich tauchen Pantuns erstmals in den Malaiischen Annalen (Sejarah Melayu)[1] aus dem 16. Jahrhundert und in der Legendensammlung Hikayat Hang Tuah aus dem 17. und 18. Jahrhundert auf. In Frankreich, England und Deutschland haben Lyriker seit dem 19. Jahrhundert Pantune gedichtet. (Quelle Wikipedia)

Unsere Dozentin erklärte, dass sich ein Pantun nicht reimen muss und gab drei Themen an, aus denen wir eines aussuchen durften. Ich wählte „Mein Leben“ …. Ich kann euch verraten, es hat viel Spaß gemacht und ich finde, das Ergebnis kann sich doch lesen lassen 😉 …

Mein Leben

Mein Leben gleicht einer Fahrt in der Achterbahn
hoch und tief
mit lachen und weinen
Ruhe

hoch und tief
Berg und Tal
Ruhe
Zufriedenheit

Berg und Tal
Sonnenschein
Zufriedenheit
mit sich im reinen

Sonnenschein
heller Tag
mit sich im reinen
eine neue Fahrt

heller Tag
die Spannung steigt
eine neue Fahrt
ins Glück hinein

die Spannung steigt
meine Leben gleicht einer Fahrt in der Achterbahn
ins Glück hinein
mit lachen und weinen.

© Monika Schmitt

Ich wünsche euch eine fröhliche Woche

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